Vorerst letzter Eintrag aus Sambia…
… denn am Donnerstag machen wir uns schon auf den Weg nach Tansania. Unsere erste Station wird Mpika sein. Also müssen wir erst einmal wieder 10 Stunden Bus fahren, bis wir dann Donnerstagnacht bei den anderen 3 Freiwilligen ankommen. Freitag geht’s dann mit dem Zug von Mpika nach Darres Salam in Tansania. Da wir zu fünft reisen, die Zugabteile jedoch nur für 4 Leute ausgerichtet sind, mussten wir 2 Abteile Buchen. Das ist nicht so schlimm, denn die Fahrt mit dem Zug nach Tansania kostet umgerechnet nicht mal 40 Euro. Und das mit erster Klasse. Wobei erste Klasse in Sambia sicherlich nicht mit erster Klasse in Deutschland vergleichbar ist. Die Fahrt nach Tansania kann bis zu 3 oder sogar 4 Tagen dauern. Uns wurde geraten, vorsichtshalber einen, oder auch mehrere Wasserkanister mitzunehmen, da es wohl nach einem Tag kein Wasser mehr im Zug geben soll. Hm… Wir lassen uns überraschen uns freuen uns trotzdem auf das Abenteuer mit dem Zug durch Afrika zu bummeln. Je nach dem, wie lange der Zug braucht, sind wir ein paar Tage vor dem Seminar in Darres Salam. Das könnten wir dann nutzen, um uns schon einmal die Stadt bisschen anzugucken. Naja, abwarten, wie lange dieser Trip tatsächlich dauert!!! Urlaub folgt nach dem Seminar. Eine Woche auf Sansibar und abschließend noch einmal ein paar Tage in Tansania, bevor wir dann zurück nach Sambia fliegen.
Die Arbeitswoche verging wie im Flug. Es ist weiterhin traurig, nicht nachvollziehbar, unfassbar und anstrengend für mich, aber mittlerweile komme ich einer sinnvollen Aufgabe für mich immer näher.
Die europäische Physiotherapeutin machte mir den Vorschlag, dass ich ihr bei der Arbeit über die Schulter gucke. Sie meinte ich würde ihr einen großen Gefallen tun, wenn ich dann einige Übungen selbstständig mit den Kindern trainiere an den Tagen, an denen sie nicht da ist. Ich hab sie erstmal nur mit großen Augen angeguckt Wer weiß, was ich da alles falsch machen kann!? Sie hat mich schnell überzeugt, dass die Idee gut ist und so bekam ich diese Woche meine ersten Einführungen in die Physiotherapie. Mit Stift und Zettel saß ich neben ihr und hab neugierig zugehört und fleißig notiert, was sie mir erklärte. Bereits letzte Woche gab sie mir eine dicke Mappe, in der Grundlagen der Physiotherapie erläutert sind. Auch eine Mappe mit bildlich dargestellten Übungen gab sie mir dazu. Jetzt bin ich also voll ausgerüstet und es kann los gehen. Meine Karriere als Physiotherapeutin Natürlich müssen erst noch ein paar Lehrstunden folgen, aber inzwischen bin ich selbst auch davon überzeugt, dass das eine gute Idee ist. Damit hab ich eine echte und vor allem wirklich sinnvolle Aufgabe für mich gefunden. Ich freu mich richtig drauf, weil es super interessant ist und ich nebenbei noch wirklich was dazulernen kann.
Mehr gibt’s im Moment gar nicht zu berichten. Ich hab euch ein paar Bilder von dieser und den letzten Wochen zusammengestellt. Für die, die noch nicht rausgefunden haben, wie man die Bilder öffnet (liebe Miri!!!), ihr müsst einfach auf den Titel klicken, der unter dem angezeigten Bild steht. Dann kommt ihr automatisch in das Album.
Ich denke ich werde mich erst wieder melden, wenn wir in Tansania angekommen sind.
Also, bis irgendwann.
Eure Franzi
Freitag, 22. Januar 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen